Unser Bauernhof-Rundkurs
Wir haben knapp 45 verschiedene Themen vom Bauernhof für Sie zusammengetragen, bebildert und mit Erklärungen versehen. Nachstehend sehen Sie eine Themenauflistung. Einfach den gewünschten Link anklicken und Sie sind im entsprechenden Thema. Alle Themen finden sich auf dem Hof wieder.Themenauflistung A-Z
- Aufsatzgitter für....?
- Boxenlaufstall?
- Deutz DX 6.1
- Deutz DX 6.81 AgroStar
- Drahtlager?
- Drillmaschine?
- Geräteschuppen?
- Gerste?
- Getreidearten?
- Güllebehälter?
- Güllewagen?
- Heu - was ist das?
- Heuballenhalter?
- Heuschwader?
- Hirse?
- Hofladen?
- Islandpferde?
- Kaninchenstall?
- Klauenpflegestand?
- Kreiselegge?
- Kuhstall - Kühe?
- Mähdrescher John Deere?
- Maisanbau?
- Miststreuer?
- Pferdeboxen?
- Pferdetransporter?
- Pferdekoppel?
- Pferdemisthaufen?
- Pflug?
- Rapsanbau?
- Rinderzucht?
- Roggen?
- Sauerampfer?
- Schneidwerk?
- Scheibenegge?
- Schneeschieber?
- Silage?
- Silageabstich?
- Silagefütterung?
- Silageschnittgerät?
- Spaltholz?
- Traktor John Deere 6920?
- Wiesenwalze?
- Weizen?
Heu Ernte
Heuwagen mit Presse
Als Heu bezeichnet man die getrocknete oberirdische Biomasse von Grünlandpflanzen (Gräser, Kräuter, Leguminosen). Es dient in der Regel als Futter für Nutz- und Haustiere.
Regional unterschiedlich wird in Süddeutschland nur der erste Schnitt als das eigentliche Heu bezeichnet – er enthält aufgrund der holzhaltigen Grashalme weit mehr Faserstoffe und ist besonders für Pferde geeignet. Der zweite und die weiteren Grasschnitte – heute werden Heuwiesen bis sechs mal im Jahr geschnitten – werden Grummet (auch Grünmat von grün Mahd) bzw. Grum(m)t genannt, in Süddeutschland und der Schweiz auch Öhmd, Ohmed, Amet, oder Emd.
In Norddeutschland findet diese Unterscheidung nicht statt, sondern dort wird getrocknetes Gras allgemein als Heu bezeichnet. Der 1. Schnitt wird in heutigen Produktionsverfahren nicht als Heu, sondern weit überwiegend zu Silage konserviert, um den Gesamtertrag des Grünlandes zu erhöhen.
Um eine Konservierung des Mähguts zu gewährleisten, wird der Aufwuchs (meistens von hochwüchsigem Extensivgrünland) nach dem Mähen mehrere Tage auf dem Feld zur Lufttrocknung liegen gelassen. Während dieser Zeit wird es heute zumeist mit Kreiselwendern mehrmals gewendet, um dann mit Kreiselschwadern zu Schwaden gerecht zu werden. In der modernen Landwirtschaft wird das Heu heute meistens mit Ballenpressen gepresst. Üblich sind kleine Eckballen (etwa 35×25×100 cm) oder große, mehrere hundert Kilo schwere Rund- oder Quaderballen. Bei einer angemessenen Lagerung kann das Heu auf diese Weise mehrere Jahre lang als Futtermittel für Nutztiere verwendet werden.
Um qualitativ hochwertiges Heu zu erhalten, ist es wichtig, das Mähgut schnell und gründlich zu trocknen und möglichst staubfrei zu pressen bzw. einzufahren. Die Trockensubstanz von gutem Heu sollte etwa 86 % betragen.
Aufgrund seiner günstigen Zusammensetzung hat Heu eine sehr hohe Bedeutung in der Pferdefütterung. Heu muss nach der Ernte mindestens vier Wochen lagern, bevor es an Pferde verfüttert werden kann, da es sonst beim Pferd zu einer Kolik kommen kann. Trotz der teils recht vielfältig-gemischten Zusammensetzung aus mehreren Pflanzenarten ist Heu rechtlich ein Einzelfuttermittel.
Textquelle: Wikipedia